
Neu im Hermann Schmidt Verlag: Retrofonts von Gregor Stawinski. Da ich selber ein Freund dieser charmanten Schriften bin, hatte ich das Werk auf der Frankfurter Buchmesse schon in der Hand und auch fast gekauft aber der Preis hat mich am Ende leider doch abgeschreckt. Knapp 50 Euro kostet diese spezielle Exkursion in die Typogeschichte. Was man für den stolzen Preis bekommt? 624 Seiten voller Schriftarten und Beispielen sowie einer CD mit 222 Freefonts. Einen kleinen Einblick gibt es hier.
Neben Flowerpower und Eightieslook feiert das Bauhaus Jubiläum und Comeback: Fin de Siècle zu Beginn des Jahrtausends. Formen, Stil-Elemente und die jeweils zugrunde liegenden Wertewelten präsentiert Retrodesign. Welche Type aber passt zur Fifties-Lounge-Einladung, in welcher Schrift setze ich die gute alte Zeit des Historismus? Welche Alternativen zu den »üblichen Verdächtigen« gibt es und wo finde ich sie? Gregor Stawinski hat sich auf die Suche gemacht und stellt in seiner über 600-seitigen Retrotype-Bibel die Top-400-Retrofonts der Stilepochen vom Historismus bis in die Eighties vor, oft mit historischen oder modernen Anwendungen, immer mit Bezugsquelle – und als i-Tüpfelchen legt er eine CD mit 250 Retro-Freefonts bei.
zum Hermann Schmidt Verlag
via Slanted

