ADC Gipfel 2010

Sascha Lobo beschimpft die ADC-Besucher (explizit den internetphoben Kreativ-Nachwuchs)

Drei Tage lang darf und durfte Frankfurt erstmalig den jährlichen ADC Gipfel beherbergen. Die Anzahl der ausgestellten Arbeiten war erschlagend hoch und ich kann wirklich nicht behaupten alles gesehen zu haben – selbst mit mehr Zeit hätte ich gar nicht alles aufsaugen können.

Zu der umfangreichen Ausstellung kam heute der Future Congress hinzu, der diverse Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Disziplinen nach Frankfurt verfrachtet hat. Ein paar schienen nicht ganz glücklich über die neue Location zu sein (Frankfurt ist nun mal nicht Berlin). Trotzdem ließen die Sprecher überwiegend anregende und interessante Themen auf das Publikum los und spätestens nach der leicht angepissten und wachrüttelnden Rede von Sascha Lobo wusste ich, dass sich der Besuch gelohnt hat.

Meine Learnings des Tages:
1. “Lass dich nicht unter Druck setzen, setz dich selber unter Druck” (bewirkt schon immer Wunder – danke an Armin Jochum von Jung von Matt)
2. Nichts ist lehrreicher als sich von Sascha Lobo beschimpfen zu lassen.
3. Niemals saufen wenn man am nächsten Tag vor ein paar hundert Leuten einen Vortrag halten soll (ich werde aus Anstand mal keinen Namen nennen)

Wer morgen Zeit hat: letzte Möglichkeit die größte Sammlung von deutschen Kreativarbeiten anzusehen. Die Ausstellung ist am Sonntag (16. Mai) noch bis 18 Uhr geöffnet.

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